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Informationen für Erziehungsberechtigte/ Eltern

Die häufigsten Fragen und Antworten zur Kinder- und Jugendstudie der Universität Bielefeld 2019:

 

Informationen für Erziehungsberechtigte/ Eltern der Kinderstudie 2016

 

Von wem wird die Studie durchgeführt und finanziert?

Die Studie wird durchgeführt von der Universität Bielefeld, Fakultät für Erziehungswissenschaft, AG 8 - Soziale Arbeit. Die Studie wird durch finanzielle Mittel der Bepanthen-Kinderförderung von Bayer ermöglicht und in der Durchführung durch das Kompetenzzentrum Soziale Dienste (kom.sd) an der Universität Bielefeld unterstützt.

  • Die wissenschaftliche Gesamtleitung der Studie hat Prof. Dr. Holger Ziegler. Er ist auch im Sinne der Datenschutzgrundverordnung (DGSVO) für die Studieverantwortlich.
  • Für die operative Umsetzung der Studie ist Dr. Thomas Ley zuständig. Bei Rückfragen oder Beschwerden melden sie sich gerne unter der Telefonnummer 0521 - 106 3373 oder per Mail an thomas.ley@uni-bielefeld.de

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Wer ist kom.sd?

Das Kompetenzzentrum Soziale Dienste - kurz kom.sd - ist ein wissenschaftlicher Arbeitsbereich im IIT - Institut für Innovationstransfer an der Universität Bielefeld GmbH.  Wir arbeiten bereits seit mehreren Jahren eng mit der AG 8, Soziale Arbeit der Fakultät für Erziehungswissenschaft an der Universität Bielefeld zusammen.  Bereits zum vierten Mal, sind wir mit der operationalen Ebene der bundesweiten Kinder-und Jugendstudie im Auftrag der Bepanthen Kinderförderung betraut worden.

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Welche Fragestellungen verfolgt die Studie?

Zweck der Datenerhebung ist es zu erfahren, wie Familien, Kinder und Jugendliche in verschiedenen Lebensbereichen Empathie, Rücksichtnahme und Anerkennung erfahren und erleben. Dabei kommt der Bewertungen von alltäglichen Situationen und Gefühlen eine besondere Bedeutung zu. Untersucht wird auch, ob es hier Zusammenhänge gibt, wie Kinder den Umgang in ihrem eigenen Umfeld wahrnehmen.

Im Fragebogen werden z.B. Fragen gestellt, wie es den Kindern und Jugendlichen in letzter Zeit geht, wie sie ihr Leben und sich selbst sehen, wie es ihnen in der Schule geht, wie sie ihre (Frei-)Zeit verbringen.

Die Erforschung dieser Fragestellungen dient auch dazu, Möglichkeiten einer Sicherstellung eines gelingenden Aufwachsens aufzuzeigen und Unterstützungsangebote entwickeln zu können.

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Wo und wann wird die Studie durchgeführt?

Die Befragungen laufen in drei deutschen Großstädten: Berlin, Köln, Leipzig. Es werden verschiedene Stadtteile ausgewählt, um ein möglichst breites Spektrum an Familien zu erreichen. In jeder Stadt werden im Frühjahr 2019 gut 350 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 16 Jahren und eines ihrer Elternteile befragt.

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Wer führt die Interviews durch und wie läuft das ab?

Die Interviews werden in der Regel von fortgeschrittenen Studierenden der Erziehungswissenschaft, Soziologie oder Psychologie durchgeführt. Alle Interviewerinnen und Interviewer werden intensiv für die Durchführung der Interviews mit den Kindern und Jugendlichen geschult. Sie haben alle eine Vertraulichkeitserklärung unterzeichnet, in der sie sich zur absoluten Vertraulichkeit und Einhaltung aller Datenschutzvorschriften verpflichten. Sie setzen sich mit allen Familien in Verbindung, die per Online-Formular oder Postkarte ihre Kontaktdaten mitgeteilt haben und stimmen einen individuellen Termin für das Interview ab. Das Interview kann bei den Teilnehmenden zu Hause oder an einem anderen gewünschten Ort stattfinden.

Um die altersabhängigen Fähigkeiten der Kinder zu berücksichtigen, gibt es einen Fragebogen für Kinder (6-11 Jahre) und einen für Jugendliche (12-16 Jahre). Die Fragen werden vorgelesen und bei Bedarf erklärt, sowie deren Antworten von den Interviewenden in eine Application Software (App), welche datenschutzrechtlich abgesichert ist, eingetragen. Die Fragebögen wurden im Vorfeld auf ihre Tauglichkeit geprüft. Viele Fragen müssen nur mit ja oder nein beantwortet werden. Es geht dabei vor allem um Einschätzungen von alltäglichen Situationen in ihrem Lebensumfeld.

Die schriftliche Befragung eines Elternteils bzw. Erziehungsberechtigten findet am gleichen Termin statt und wird mit einem Online-Fragebogen erfolgen. Dabei werden keine personenbezogenen Daten, wie z.B. Namen oder Adresse, erhoben.

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Woher kommen die Adressen und Informationen zum Anschreiben?

Die Informationen, die wir für dieses Anschreiben benötigten, haben wir bei den jeweiligen Meldebehörden der Städte angefragt. Diese geben auf der Grundlage des §34 des Bundesmeldegesetz bestimmte Informationen an öffentliche Einrichtungen wie die Universität Bielefeld weiter, wenn diese - wie hier - zu Forschungszwecken benötigt werden. Folgende Informationen haben wir für die ausgewählten Familien erfragt: Name, Anschrift, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter des Kindes sowie Name und Anschrift der gesetzlichen Vertreter/-in (Eltern). Weitere Informationen, beispielsweise zum Familienstand oder zum Einkommen, liegen uns nicht vor.
Die Meldebehörde steht jedoch nicht in Verbindung mit dem Inhalt der Umfrage und hat keinen Einfluss auf unser Anschreiben.

Ebenso haben die Meldebehörden keinen Zugriff auf Daten des Jugendamtes, Arbeitsamtes etc.

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Wie schützen wir Ihre Daten?

Wir verpflichten uns, die im Rahmen dieses Projektes erhobenen Daten ausschließlich für die wissenschaftliche Forschung im Rahmen des o.g. Forschungsprojekts zu verwenden und vertraulich zu behandeln. Die erhobenen Daten werden nur von Mitarbeitenden des Forschungsprojektes genutzt und nicht an Dritte weitergegeben. Die Interviewer/-innen sind verpflichtet die Interviewdaten zu löschen, sobald diese ihre Leistungen gegenüber der Universität Bielefeld erbracht haben.

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Welche Daten verarbeiten wir?

Für eine weitere Kontaktaufnahme und zur Organisation des Interviews erfragen wir zusätzlich Ihre Telefonnummer und/oder Emailadresse. In den Fragebögen der Kinder wie auch der Eltern werden keine personenbezogenen Daten erhoben.

Um eine anonyme Verarbeitung Ihrer Daten zu gewährleisten, besteht das Forschungsprojekt aus zwei getrennten Teams. Das erste Team führt die Studie durch und vergibt ein Pseudonym (Familiencode) für jede Familie. Dieses Team benötigt die Kontaktdaten ausschließlich, um Kontakt mit den Familien aufzunehmen und Interviewtermine zu vereinbaren.

Das zweite Team wertet die pseudonymisierten Daten aus. Da in beiden Fragebögen keine personenbezogenen Daten erhoben werden, nutzt das Auswertungsteam den Familiencode, um die Fragebögen von Ihnen und Ihrem Kind in Verbindung bringen zu können. Dieses Team hat keinen Zugriff und kann keine Rückschlüsse auf Ihre persönlichen Daten oder die Ihres Kindes ziehen. Die gesetzlichen Datenschutzbestimmungen werden somit eingehalten.

Die persönlichen Daten werden also getrennt von den auszuwertenden Daten aufbewahrt. Ihre Kontaktdaten, der Familiencode und die Listen, die Namen und Familiencodes verknüpfen, werden am Ende der Erhebungsphase - spätestens zum 31.03.2019 - gelöscht. Somit sind alle personenbezogenen Daten gelöscht und die Befragungsdaten sind von diesem Zeitpunkt an vollends anonym. Eine Löschung des Datensatzes einer bestimmten Familie ist dann aber nicht mehr möglich.

Die Befragung der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten wird mit einem Online-Fragebogen erfolgen, der vom Institut für angewandte Datenanalyse entwickelt wurde (IfaD GmbH Uhlandstraße 68 22087 Hamburg). Es werden keine personenbezogenen Daten, wie z.B. Namen oder Adresse, erhoben. Die Befragung der Kinder und Jugendlichen wird über eine Application Software (App), welche ebenfalls von dem Institut für angewandte Datenanalyse (IfaD) datenschutzrechtlich abgesichert ist, erhoben.

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Was geschieht mit Ihren Daten?

Eine Veröffentlichung der Ergebnisse erfolgt ausschließlich in zusammengefasster Form und anonymisiert. Die anonymisierten Daten werden zur wissenschaftlichen Veröffentlichung in einem Abschlussbericht und etwaigen Fachbeiträgen genutzt. Weiterhin dienen sie der Grundlage für wissenschaftliche Fachvorträge. Eine Weitergabe dieser Daten an Dritte wird nicht geschehen. Zur Sicherstellung der wissenschaftlichen Qualität werden die anonymisierten Daten allerdings noch 10 Jahre aufbewahrt. 

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Ihre Einwilligung ist freiwillig und kann widerrufen werden.

Ihre Einwilligung zur Teilnahme an der Studie ist freiwillig. Durch eine Verweigerung oder durch eine nur teilweise Beantwortung der Fragen entstehen Ihnen keine Nachteile. Sie können Ihre Einwilligung während der Studienphase (bis zum Zeitpunkt der Anonymisierung, siehe weiter unten) mit Wirkung für die Zukunft widerrufen und die Löschung Ihrer Daten verlangen.

Wenn Sie von Ihrer Einwilligungserklärung wieder zurücktreten möchten bzw. die Löschung all ihrer Daten verlangen, kontaktieren Sie den Datentreuhänder unter Angabe ihres Familiencodes oder ihres Namens. Er löscht ihre Daten aus dem Kontaktdatensatz und ist in diesem Fall Ihr Ansprechpartner, da die anderen Projektmitglieder keinen Zugriff auf die Namen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben. Eine Fallzuordnung ist ausschließlich über den vergebenen Familiencode möglich, und das auch nur bis zur endgültigen Anonymisierung der Erhebungsdaten. Der Datentreuhänder arbeitet unabhängig und ist organisatorisch nicht in das Forschungsprojekt eingebunden.

Wenn sie ihre Daten nachträglich wiederrufen bzw. löschen möchten, kontaktieren sie bitte den unabhängigen Datentreuhänder Dr. Simon Mohr (Adresse: Fachhochschule Bielefeld, Fachbereich Sozialwesen, Postfach 10 11 13, 33511 Bielefeld, Tel.: 0521 106-70012, simon.mohr@fh-bielefeld.de).

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Ihr allgemeine Rechte und ihr Beschwerderecht

Sie haben zu jedem Zeitpunkt

  • das Recht auf Auskunft über die betreffenden personenbezogenen Daten;
  • das Recht auf Berichtigung, Löschung und auf Einschränkung der Verarbeitung;
  • das Recht auf einen Widerspruch gegen die Verarbeitung;
  • das Recht, die Einwilligung jederzeit zu widerrufen.

Gemäß der neuen Datenschutzgrundverordnung (Artikel 77 EU DSGVO) haben die Teilnehmer/-innen der Studie das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde. Sie können sich ebenfalls bei der behördlichen Datenschutzbeauftragten der Universität Bielefeld beschweren:

Datenschutzbeauftrage der Universität Bielefeld
Anja Schmid
Postfach 10 01 31
33511 Bielefeld
Tel.: 0521/106-5225  
E-Mail: datenschutzbeauftragte@uni-bielefeld.de

Landesbeauftragte für Datenschutz & Informationsfreiheit
Nordrhein-Westfalen (zuständige Aufsichtsbehörde)
Postfach 20 04 44
40102 Düsseldorf
Tel.: 0211/38424-0
E-Mail: poststelle@ldi.nrw.de

Eine Anfrage zur Datenverarbeitung bzw. Beschwerde können Sie an den zuständigen Mitarbeiter im Projekt Dr. Thomas Ley richten (0521 106 – 3373; thomas.ley@uni-bielefeld.de) richten. Eine solche Anfrage bzw. Beschwerde ist in der Regel schnell und unbürokratisch bearbeitet.

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Wie läuft die Verlosung ab?

Als Dank und als Anerkennung verlosen wir unter allen eingehenden Postkarten insgesamt eine Geldsumme in Höhe von 600,- € (je einmal 300,- €, 200,-€ und 100,- €).

Die Geldsumme wird per Losverfahren aus den zurückgesendeten Postkarten gezogen. Zu gewinnen gibt es einmal 300€, einmal 200€ und einmal 100€. Die GewinnerInnen werden per Post von uns benachrichtigt. Ihre Teilnahme oder Ihr Gewinn werden nicht öffentlich gemacht. Sollten sie gewonnen haben, wird der Gewinn in bar per Einschreiben an sie geschickt.

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An wen kann ich mich bei weiteren Fragen wenden?

Falls Sie noch Fragen haben, rufen Sie einfach unseren Mitarbeiter Dr. Thomas Ley unter der Telefonnummer 0521 - 106 3373 an der Universität Bielefeld an. Das Telefon ist meistens in der Zeit von 10:00 bis 16:00 Uhr besetzen

Oder senden eine Email an: thomas.ley@uni-bielefeld.de. Wir werden Ihre Fragen gerne beantworten.

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Bei Fragen sind wir für Sie da!

Dr. Thomas Ley

0521 / 106-3373