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Laufende Projekte

Auswahl von Projekten, die wir aktuell bearbeiten oder kürzlich abgeschlossen haben:

Studie der Bepanthen Kinderförderung 2019 (operative Umsetzung)

Unterauftrag für Studie der Universität Bielefeld (Prof. Dr. Holger Ziegler)
Projektlaufzeit: September 2018 – April 2019

Die im Auftrag der Bepanthen-Kinderförderung durchgeführte Studie untersucht die Lebenssituation von Kindern und deren Familien in bundesdeutschen Großstädten. Ziel der diesjährigen Studie ist die Erforschung von Formen der Empathie und Anerkennung  (zu Hause, in Schule und Freizeit) mit Kindern und Jugendlichen.

Ziel der diesjährigen Studie ist es zu erfahren, wie Familien, Kinder und Jugendliche in verschiedenen Lebensbereichen Rücksichtnahme und Anerkennung erfahren und erleben. Dabei kommt der Bewertungen von alltäglichen Situationen und Gefühlen eine besondere Bedeutung zu. Untersucht wird auch, ob es hier Zusammenhänge gibt, wie Kinder den Umgang in ihrem eigenen Umfeld wahrnehmen.

Die Erforschung dieser Fragestellungen dient auch dazu, Möglichkeiten einer Sicherstellung eines gelingenden Aufwachsens aufzuzeigen und Unterstützungsangebote entwickeln zu können.

Gegenstand des Auftrags sind die organisatorischen und planerischen Aufgaben im Kontext der Studie.

Die Befragungen zur Kinderstudie werden im Frühjahr 2019 in drei Großstädten durchgeführt. Insgesamt werden über 1000 Kinder im Alter zwischen 6 bis 16 Jahren und ein Elternteil von ihnen auf der Basis von standardisierten Fragebögen befragt. Die Erhebungen werden von geschulten Interviewer/-innen durchgeführt, die die Kinder face-to-face befragen, während ein Elternteil einen Elternfragebogen ausfüllt.

Die über die Einwohnermeldeämter gezogene Stichprobe basiert auf einer statistischen Auswahl von Bezirksteilen, um eine maximale Varianz im Hinblick auf die Einkommenssituation zu erreichen.

Möchten Sie sich weiter informieren, dann finden Sie hier:

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Wissenschaftliche Begleitung des Projektes Treffpunkt U25

Auftraggeber: Jobcenter der Landkreise Minden-Lübbecke und Schaumburg
Projektlaufzeit: September 2016 – August 2018

Das Modellprojekt "Treffpunkt U25" wird von den zwei Landkreisen Minden-Lübbecke und Schaumburg initiiert und an fünf Standorten von vier verschiedenen Bildungsträgern umgesetzt. Es ist ein niedrigschwelliges Angebot der Betreuung und Unterstützung besonders schwer zu erreichender junger Menschen zwischen 18 und 25 Jahren mit dem Ziel der Hin- bzw. Rückführung zu bestehenden Hilfsangeboten und berufsorientierender Förderung. Das sozialpädagogische Konzept orientiert sich an den drei methodischen Zugängen aufsuchender Arbeit, Beratungs- und Gruppenarbeit.

Ziel der wissenschaftlichen Begleitung ist es zum einen die individuellen, sozialen und institutionellen Hinderungsfaktoren der Zielgruppe der schwer erreichbaren jungen Menschen zu eruieren. Zum anderen sollen die (innovativen) Methoden der niedrigschwelligen Integrationsförderung wissenschaftlich begleitet werden, deren Anspruch es ja ist, die Rückbindung an die Regelsysteme und die Inanspruchnahme von (Folge)Angeboten durch die junge Menschen zu erhöhen, die durch konventionelle Angebots- und Zugangsformate zuvor nicht erreicht wurden.

Insgesamt umfasst die wissenschaftliche Begleitung in methodischer Hinsicht

  • die Analyse von Sekundärdaten und Statistiken der Jobcenter,
  • die Analyse der Implementation des Gesamtprojektes anhand von Interviews mit TreffpunktmitarbeiterInnen und ArbeitsvermittlerInnen,
  • die Analysen prozessproduzierter Daten der Falldokumentation,
  • biographisch orientierte Analysen auf der Basis von Interviews mit (ehemaligen) TeilnehmerInnen.

Den Abschlussbericht finden sie hier.

Eine kurze Zusammenfassung finden sie hier.

 

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Literaturstudie zum Thema Risiko in der Humanforschung

Projektlaufzeit: Das Projekt beginnt am 01.06.2017

Forschungsauftrag im Ressort Forschung am Menschen und Ethik
Aktualisierung der Risikoanalyse zum schweizerischen Humanforschungsgesetz (HFG)

„Risiko“ wird auf verschiedenen Ebenen (z. B. mikro-, meso-, oder auch makrosoziologisch), mit divergierenden Schwerpunkten (Humanforschung, Big Data, Arbeitsplatzsicherheit, Umweltgifte, Strahlung etc.) und in unterschiedlichem Ausmaß normativ oder deskriptiv thematisiert. Insbesondere in der menschenbezogenen Forschung, der Regulierungswissenschaft, der Soziologie und Wissenschaftsforschung sowie der Forschung zu Big Data (die sich u. a. aus Soziologie und Bioethik speist, die aber insoweit distinkt ist, als dass sie ein emergierendes Forschungsfeld verhandelt) existieren Diskursgemeinschaften, die das Thema Risiko multiperspektivisch diskutieren. Die Risikobegriffe dieser und weiterer Felder sollen in der geplanten Literaturanalyse erforscht, geordnet und auf ihre Operationalisierbarkeit für die juristische Regulierung der Humanforschung hin geprüft werden. Dabei werden folgende Phänomenbereiche betrachtet und im weiteren Forschungsverlauf erweitert und / oder ggf. ergänzt:

  • Die Public Health Dimension (schlechte Forschung führt zu schlechter medizinischer Praxis),

  • die Bedeutung von emergierenden Technologien und Forschungspraktiken (CRISPR/ Cas9; Ganzgenomsequenzierungen, Aufbau und Vernetzung von Biobanken), epistemologischen Haltungen (Big Data; prädiktive, präventive, personalisierte und partizipative Medizin) und neuen gesellschaftlichen Trends mit Forschungsbezug(direct- to-consumer Genomics; quantified self, social health networks),

  • die potentiellen Risiken und Herausforderungen für TeilnehmerInnen an biomedizinischen Studien und PatientInnen,

  • die potentiellen Risiken und Herausforderungen für ForscherInnen,

  • die Frage nach der gesellschaftlichen Dimension verschiedener Formen von Risiko,

  • die Frage nach der Interaktion und den Konflikten zwischen den jeweiligen Risiken, Herausforderungen und Risikobegriffen.

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Informationstechnologien im Kontext vorbeugender Sozialpolitik in NRW – Bestandsaufnahme, Funktionen und Perspektiven

Prof. Dr. Udo Seelmeyer, Dr. Thomas Ley (Universität Bielefeld)

Projektlaufzeit: 01.09.2016 - 28.02.2017


Die vorliegende Studie untersucht den Einsatz von Informationstechnologien in präventiven kommunalen Hilfearrangements anhand von Fallbeispielen aus Präventionsprogrammen in NRW und auf der Grundlage einer literaturbasierten Auseinandersetzung. Ziel der Expertise ist es, die aktuelle sowie basierend auf aktuellen technologischen Entwicklungen auch die potenzielle Bedeutung von Informationstechnologien im Kontext vorbeugender Sozialpolitik herauszuarbeiten. IT erfüllt – so ein zentrales Ergebnis der Analyse – vier zentrale Funktio-nen: (a) die Steuerung von Hilfesystemen, (b) die Vernetzung von Akteur_innen, (c) die Un-terstützung von Fallarbeit und (d) die Einbindung von Adressat_innen. Neue Technologien könnten insbesondere die Sozialplanung und die präventive Verhaltenssteuerung weitrei-chend verändern. Die Studie schließt mit Entwicklungs- und Forschungsperspektiven zur Wei-terentwicklung von kommunalen Präventionsprogrammen hinsichtlich ihrer Unterstützung durch Informationstechnologien.

Die Studie finden sie hier.

Eine Zusammenfassung finden sie hier.

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Berichtswesen Jugend(sozial)arbeit

Auftraggeber: - / Eigenentwicklung
Projektlaufzeit: Seit Februar 2010

„Berichtswesen Jugend(sozial)arbeit“ stellt den Austausch zwischen Angeboten der Kinder- und Jugend(sozial)arbeit, wie bspw. Jugendfreizeitstätten, und den öffentlichen Trägern auf kommunaler und auf Landesebene auf eine neue Basis. Statistische Berichte werden ergänzt durch fachliche Einschätzungen zu Zielen und Wirkungen der Arbeit und schaffen so eine Grundlage für einen breiten wirksamkeitsorientierten Dialog zwischen den Trägern. Durch die Umsetzung als webbasierte Datenbank benötigen Einrichtungen für die Nutzung nur einen Internetzugang. Durch den verfolgten Open-Source-Ansatz wird die Software lizenzkostenfrei zu nutzen sein.

Das Projekt wird in Kooperation mit der Softwarefirma Intevation GmbH (Osnabrück) entwickelt und liegt derzeit als Prototyp vor. Bei Interesse berichten wir gerne über den aktuellen Entwicklungsstand.

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